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"DLRG-Rettungshunde-Teams, die Spezialisten für die Suche nach vermissten Personen am/im Wasser und an Land!“

Rettungshundestaffel

Das Spezialgebiet der DLRG- Rettungshunde-Teams ist das Absuchen schlecht zugänglicher Uferregionen und Wasserflächen. Mit unseren speziell ausgebildeten und geprüften Wasserortungshunden ist es möglich, sowohl an Land im Bereich der Ufer (Uferrandsuche) als auch vom Boot aus (Wasserortung) vermisste Personen bis zu einer Wassertiefe von ca. 50 m zu orten, die anschließend von Einsatztauchern geborgen werden können. Die Hunde werden dabei speziell ausgebildet, im Bereich am und auf dem Wasser zu arbeiten und mit verschiedenen Bootstypen zu fahren.

Zusätzlich werden einige unsere DLRG-Rettungshunde auch in der Flächensuche ausgebildet, um vermisste Personen (z.B. demente Personen, Suizidenten, Schockopfer nach Unfällen,…) in schwer begehbaren Geländen wie Waldflächen, Parkanlagen und Maisfeldern zu suchen und zu finden.

DLRG-Rettungshunde-Teams werden nach der "Anweisung für die Rettungshundearbeit in der DLRG“ (Stand 2020) gemäß der DIN 13050 ausgebildet und geprüft.

Kreis Borken Leitstelle für Feuerschutz u. Rettungsdienst:  Tel.: 112   (02861-980910)

Einsatzleitung DLRG Bezirk Kreis Borken:  Tel.: 0151-59163692

Zum Einsatzgebiet der DLRG-Rettungshundestaffel Bocholt gehören der Kreis Borken und die angrenzenden Nachbarkreise.

Eignung von Mensch & Hund

Die Arbeit mit Rettungshunden stellen an Mensch und Hund hohe Anforderungen.

Die Rettungshundearbeit ist keine Hundesportart, sondern dient im Einsatzfall dem Retten von Menschenleben!

Wir erwarten daher von unserem zukünftigen Rettungshundeführer, dass er:

• gesundheitlich fit ist, d.h. er muss psychisch & physisch belastbar sein
• sich in eine Gruppe einfügen kann
• Teamgeist hat und über Kooperationsfähigkeit besitzt
• über Disziplin und Geduld verfügt
• genügend Zeit hat
• bereit ist, auch längere Strecken zum Training mit dem Privat-PKW zurückzulegen
• eine 2-3-jährige Ausbildungszeit absolviert
• eine gute Beziehung zu seinem Hund hat
• Spaß an der Arbeit mit Menschen & Hunden hat
• sich der Aufgabe (Menschenleben zu retten) bewusst ist!

Von dem zukünftigen Rettungshund erwarten wir, dass er:

• gesundheitlich fit ist
• mittelgroß und nicht zu schwer ist
• eine gute Ausdauer hat (beim erwachsenen Hund)
• einen ausgeprägten Spiel- und Beutetrieb besitzt
• physisch & psychisch belastbar und umweltneutral ist
• gut sozialisiert zu Mensch und Hund ist
• Such- und Findewillen hat oder entwickelt
• über einen guten Grundgehorsam verfügt (Begleithundeprüfung)
  oder entwickelt

Grundsätzlich kann jeder Hund, der den DLRG-Rettungshunde-Eignungstest bestanden hat und nicht über 4 Jahre alt ist, zum DLRG-Rettungshund ausgebildet werden.
 

Ausbildung "Hund"

 

Um als geprüftes DLRG-Rettungshunde-Team in Realeinsätze gehen zu dürfen, ist für das Mensch-Hund-Tema ein ca. 2-3-jähriger Ausbildungsweg zu absolvieren:

•    Aufbau der Suche am und auf dem Wasser (Uferrandsuche & Wasserortung)
•    Bootgewöhnung
•    Aufbau der Personensuche in der Fläche
•    Gerätearbeit (Leiter, Wippe, Faßbrücke, Tunnel,...)
•    Grundgehorsam & Führigkeit (Begleithundeausbildung)
•    Prüfung zum verkehrssicheren Begleithund (BH)
•    Prüfung zum DLRG-Rettungshund-Fläche (DIN 13050)

Dabei ist uns nicht nur die Ausbildung der Hunde in der Suche wichtig, sondern auch ein sehr guter Grundgehorsam der Hunde! Sowohl in Trainings- als auch in Einsatzsituationen (z.B. Gefahrensituationen) muss der Hund sicher abrufbar sein. Kommandos wie "Hier", "Sitz & Platz" und eine sichere Ablage des Hundes sind elementar für einen Rettungshund. Daher muss auch jeder unserer Rettungshunde erfolgreich eine Prüfung zum verkehrssicheren Begleithund (BH) ablegen. Für die Ausbildung zum verkehrssicheren Begleithund (BH) ist jeder Hundeführer selber verantwortlich. Hier empfehlen wir eine Mitgliedschaft in einem wohnortnahen Hundesportverein. In unregelmäßigen Abständen überprüfen unsere Ausbilder den Ausbildungsstand der Hunde im Bereich des Grundgehorsams z.B. bei Gruppenunterordnungen und geben gerne Trainingstips.
 
Um eine gute Geländegängigkeit der Hunde zu erreichen, bieten wir während April-Oktober Gerätetraining zur Verbesserung der Koordinationsfähigkeit der Hunde an. Dazu halten wir spezielle Rettungshundetrainingsgeräte wie verschieden Tunnel & Röhren, eine Wippe, waagerechte Leitern, Wackelbretter, Laufstege, ... vor.

Die Ausbildung zum Rettungshund ist vielseitig, abwechslungsreich und anspruchsvoll, sowohl für den Hundeführer als auch seinen Hund.
 
Bei der Rettungshundeausbildung arbeiten wir ausschließlich über positive Motivation.

Ausbildung "Hundeführer“

Um als Rettungshundeführer oder Einsatzhelfer in Realeinsätze gehen zu dürfen, sind vorher eine Reihe von Ausbildungen zu absolvieren:

•    Sanitätsausbildung (San A / B)
•    Krisenintervention & psychische Erste Hilfe
•    Erste Hilfe am Hund
•    Kynologie  („Hundekunde“)
•    Sicherheit beim Transport von Hunden (KFZ / Boot / Helikopter)
•    Unfallverhütungsvorschriften (UVV)
•    Sicherheit im Einsatz
•    Knotenkunde & Seemannschaft
•    DLRG-Rettungsschwimmer (Bronze/Silber)
•    Ablauf eines Rettungshundeeinsatzes (DV 100, DV 102,…)
•    Einsatztaktik-Flächensuche, Uferrandsuche, Wasserortung
•    Orientierung im Gelände mittels Karten, Kompass und GPS
•    DLRG-Sprechfunkunterweisung & BOS-Sprechfunkausbildung

Während "einsatzorientierter Rettungshundetrainings" werden die erworbenen Kenntnisse immer wieder praktisch geübt. In dieser Zeit werden Mensch & Hund zu einsatzfähigen DLRG-Rettungshunde-Teams ausgebildet und dürfen nach erfolgreich abgelegter Rettungshunde-Prüfung in Realeinsätze gehen.
 
Während der Ausbildungszeit begleiten die Hundeführer bereits erfahrene Rettungshunde-Teams und Einsatzhelfer in Realeinsätzen und können so schon während ihrer Ausbildungszeit erste Einsatzerfahrungen sammeln.

Wir freuen uns immer über Interessenten (mit und ohne Hund)!
Daher freuen wir uns, Dich und Deinen Hund kennen zu lernen.

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E-Mail: Rettungshundestaffel

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